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10-2021

Erlesen, kostbar und

Erlesen, kostbar und handwerklich perfekt – exquisite Spätlese der flämischen Miniaturmalerei Joris und Jacob Hoefnagel. Kunst und Wissenschaft um 1600. Von Thea Vignau- Wilberg. Berlin 2017. Wie kaum ein anderer Künstler hat Joris Hoefnagel (1542–1600) die flämische Miniaturmalerei im 16. Jahrhundert internationalisiert. Auch die Naturwissenschaften hat er durch seine scharfe Beobachtungsgabe mit exquisiten Darstellungen bereichert. Betrachtet man seine atemberaubenden Werke, erscheint es umso erstaunlicher, dass er sein Talent als Autodidakt entwickelte. Joris Hoefnagel war als hochgebildeter Künstler und Humanisten an den bedeutendsten europäischen Höfen tätig waren. Es ist dieses Umfeld, in dem seine Illuminationen in umfangreichen Codices geistlichen und weltlichen Inhalts entstehen. Sein Sohn Jacob Hoefnagel (1575–1632/33) tritt am kaiserlichen Hof in Prag in die Fußstapfen des Vaters und brilliert mit Kunstkammerwerken, konzentriert sich dabei jedoch vornehmlich auf mythologische und allegorische Szenen. Mit analytischem Blick und wissenschaftlich fundierten Texten führt der reich illustrierte Band in die Bildwelten der Miniaturisten ein, die bei dem Betrachter damals wie heute staunende Bewunderung hervorrufen. 21 × 28 cm, 544 S., 514 Abb., geb. Statt 50,00 €* nur 14,95 € Nr. 1002309 * aufgehobener gebundener Ladenpreis ** Ausstattung einfacher als verglichene Originalausgabe

DIE BESONDERE EMPFEHLUNG Berlin, im Mai 2021 Sehr geehrte Damen und Herren, Frühling. Otto Eckmann (1865– 1902). Original Dietz-Replik. Öl auf Leinwand in 85 Farben. Charakteristisch war Eckmanns Neigung zum Jugendstil. (Original: Hamburger Kunsthalle) Format mit Rahmen 76 × 58 cm, gerahmt mit weißer Echt­holzleiste, lim. Auflage: 950 Expl. 530,00 € Nr. 736597 Für die Zusendung der Fotografie, die auf der Rückseite reproduziert ist, danken wir Frau Last. Ein Buch - paket als »Danke schön« ist unterwegs. die prominente französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy schildert in ihrer jüngsten Publikation »Afrikas Kampf um seine Kunst« (S. 5) anhand zahlreicher und bislang unbekannter Quellen das große Versäumnis vergangener Jahrzehnte, afrikanische Kulturgüter aus europäischen Museen zurückzugeben. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten um Raub- und Beutekunst ist es genau das Buch, welches der bislang schmerzlich vermissten postkolonialen Auseinandersetzung mit Kunst aus Afrika neue und wichtige Anhaltspunkte liefert. So wurde einst ein »Bleimantel des Schweigens« (Savoy) über die bestehenden musealen Verhältnisse gebreitet, der seitdem nicht gelüftet wurde und die faire Rückgabe von Artefakten bis heute scheitern lässt. »Nach diesem Buch ist jedenfalls Unwissen keine Entschuldigung mehr«, urteilte kürzlich die SZ. Mit freundlichen Grüßen, www.froelichundkaufmann.de Telefon (030) 469 06 20 Andreas Kaufmann * aufgehobener gebundener Ladenpreis ** Ausstattung einfacher als verglichene Originalausgabe

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